Die Gründung der Schwestern vom Kostbaren Blut zu Schellenberg verdankt sich zwei Persönlichkeiten: zuerst Mutter Anna Maria Brunner, welche die Gemeinschaft 1834 in Löwenberg/Sagens im Kanton Graubünden begründete; sodann Pater Franz Salesius Brunner, ihr Sohn, der 1858 als Missionar vom Kostbaren Blut das im Fürstentum Liechtenstein gelegene Schellenberger Kloster gründete.
 
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Mit Gründungscharisma bezeichnet das Apostolische Schreiben "Vita consecrata" von Johannes Paul II. den geistigen Ursprung einer Gemeinschaft, die Inspiration der Gründerpersönlichkeiten. Aus dem Gründungscharisma ergibt sich ein verpflichtendes geistliches Erbe, welches den Willen des/der Stifters/rin einer Gemeinschaft und die von der Kirche anerkannte Ausrichtung des Instituts beinhaltet. Dieses Erbgut zu wahren ist Aufgabe jedes Instituts und seiner Leitung (CIC can. 586), die bei uns die Frau Mutter zusammen mit dem Rat und dem Kapitel der Professschwestern innehat.
 
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Unser auf Mutter Brunner zurück gehendes Erbe besteht vor allem in der "Verherrlichung und immerwährenden Anbetung des Kostbaren Blutes unseres Herrn Jesu Christi" (Regel). Dazu pflegte Mutter Brunner bereits mit den ersten Schwestern die Tag und Nacht umfassende Ewige Anbetung und Aufopferung des Kostbaren Blutes. Den Kern der Anbetungsstunden bildet das Kreuzweggebet.

Mit dem Gedanken der Verherrlichung des Blutes Jesu eng verbunden ist die hohe Wertschätzung der hl. Messe als des Opfers unserer Erlösung. Mutter Brunner nahm bereits als junge Frau grosse Mühen auf sich, um die hl. Messe auch an Werktagen besuchen zu können, um ihr ganzes Leben vom Kelch des Altares erfüllen und heiligen zu lassen.

Aus dem Gedanken der eigenen Heiligung im Blute Jesu folgt bei Mutter Brunner eine drängende Sehnsucht, den Menschen, vor allem den Armen und Bedürftigsten, von der Gnade des sich verströmenden Kostbaren Blutes mitzuteilen durch Werke der Barmherzigkeit und Fürsorge. Diese waren vom Ursprung her leiblicher und geistiger Natur und bestanden z.B. in der Pflege von Kranken sowie der Erziehung und religiösen Unterweisung. Der Ursprung unserer Gemeinschaft hat uns die eng miteinander verbundenen Aufgaben der Anbetung und des Apostolats als Erbe hinterlassen, um in den Menschen das Verlangen nach der Quelle des Heils zu wecken.

"Vor allem wird die Treue zum Gründungscharisma und dem sich daraus ergebenden geistlichen Erbe jedes Instituts verlangt. Gerade in dieser Treue zur Inspiration der Gründer und Gründerinnen, einer Gabe des Heiligen Geistes, lassen sich die wesentlichen Elemente des geweihten Lebens leichter wieder entdecken und intensiver wieder beleben." (Vita consecrata 36)

"Der Stifterwille und die von der zuständigen kirchlichen Autorität anerkannten Absichten in bezug auf Natur, Zielsetzung, Geist und Anlage des Instituts sowie dessen gesunde Überlieferungen, die alle das Erbgut eben dieses Instituts bilden, sind von allen getreulich zu wahren." (CIC can. 578)

 

Lebensgeschichte

Das Leben Anna Maria Brunners eröffnet uns vorbildhaft den Zugang zur Verehrung der unendlichen Barmherzigkeit Gottes im Kostbaren Blute unseres Herrn Jesus Christus.

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